1. Einleitung
DinotefuranEs handelt sich um ein Nikotin-Insektizid der dritten Generation, das 1998 von der Firma Mitsui entwickelt wurde. Es zeigt keine Kreuzresistenz mit anderen Nikotin-Insektiziden und wirkt sowohl bei Kontakt als auch bei Verschlucken. Gleichzeitig zeichnet es sich durch gute Bioverfügbarkeit, schnelle und wirksame Wirkung, lange Wirkdauer und ein breites Wirkungsspektrum aus.
Es besitzt eine ausgezeichnete Wirkung gegen Insektenschädlinge wie beispielsweise stechende Mundwerkzeuge, insbesondere gegen Schädlinge wie Reiszikaden, Tabakmotten und Weiße Fliegen, die Resistenzen gegen Imidacloprid entwickelt haben. Die insektizide Wirkung ist achtmal so hoch wie die von Nikotin der zweiten Generation und achtzigmal so hoch wie die von Nikotin der ersten Generation.
Weiterführende Lektüre:Wofür und in welchen Anwendungsgebieten wird Dinotefuran eingesetzt?
2. Hauptvorteile
(1) Breites Spektrum an Insektiziden:Dinotefuran kann Dutzende von Schädlingen abtöten, wie zum Beispiel Blattläuse, Reiszikaden, Weiße Fliegen, Thripse, Stinkwanzen, Zikaden, Minierfliegen, Flohkäfer, Schmierläuse, Pfirsichbohrer, Reisbohrer, Kohlmotten, Kohlweißlinge usw., und ist wirksam gegen Flöhe, Kakerlaken, Termiten, Stubenfliegen, Mücken und andere gesundheitsschädliche Insekten.
(2) Kein Kreuzwiderstand:Dinotefuran zeigt keine Kreuzresistenz gegenüber nikotinischen Schädlingen wie Imidacloprid, Acetamiprid, Thiamethoxam und Thiamethoxam und ist hochwirksam gegen Schädlinge, die eine Resistenz gegen Imidacloprid, Thiamethoxam und Acetamiprid entwickelt haben.
(3) Gute schnelle Wirkung:Dinotefuran bindet hauptsächlich an die Acetylcholinesterase im Körper von Schädlingen, stört deren Nervensystem, führt zu deren Lähmung und tötet sie so ab. Nach der Anwendung wird es schnell von Wurzeln und Blättern der Pflanzen aufgenommen und in alle Pflanzenteile transportiert, um Schädlinge rasch zu vernichten. In der Regel sind die Schädlinge 30 Minuten nach der Anwendung vergiftet und stellen die Nahrungsaufnahme ein; innerhalb von zwei Stunden sind sie tot.
(4) Lange DauerNach dem Besprühen wird Dinotefuran schnell von Wurzeln, Stängeln und Blättern der Pflanze aufgenommen und in alle Pflanzenteile transportiert. Es verbleibt lange in der Pflanze und sorgt so für eine kontinuierliche Schädlingsbekämpfung. Die Wirkungsdauer beträgt mehr als 4–8 Wochen.
(5) Hohe Durchdringungsfähigkeit:Dinotefuran zeichnet sich durch eine hohe Penetrationsfähigkeit aus und dringt nach der Anwendung gut von der Blattoberfläche bis zur Blattunterseite ein. Das Granulat behält seine stabile insektizide Wirkung auch in trockenem Boden (Bodenfeuchte 5 %).
(6) Gute Kompatibilität:Dinotefuran kann mit Spirulinaethylester, Pymetrozine, Nitenpyram, Thiamethoxam, Thiazinon, Pyrrolidon, Acetamiprid und anderen Insektiziden zur Bekämpfung stechender Schädlinge gemischt werden, wobei ein sehr signifikanter synergistischer Effekt erzielt wird.
(7) Gute Sicherheit:Dinotefuran ist für Nutzpflanzen sehr unbedenklich. Unter normalen Bedingungen verursacht es keine Schäden. Es kann vielseitig im Anbau von Weizen, Reis, Baumwolle, Erdnüssen, Sojabohnen, Tomaten, Wassermelonen, Auberginen, Paprika, Gurken, Äpfeln und anderen Kulturpflanzen eingesetzt werden.
3. Hauptdarreichungsformen
Dinotefuran wirkt kontakttoxisch und magentoxisch und weist eine hohe renale Permeabilität sowie eine gute interne Resorption auf. Es findet breite Anwendung und ist in vielen Darreichungsformen erhältlich. Derzeit sind in China folgende Darreichungsformen registriert und hergestellt: Granulat mit 0,025 %, 0,05 %, 0,1 % und 3 %, lösliches Granulat mit 10 %, 30 % und 35 %, lösliches Granulat mit 20 %, 40 % und 50 %, Suspension mit 10 %, 20 % und 30 % sowie wasserdispergierbares Granulat mit 20 %, 25 %, 30 %, 40 %, 50 %, 60 %, 63 % und 70 %.
4. Geeignete Nutzpflanzen
Dinotefuran kann in großem Umfang bei Weizen, Mais, Baumwolle, Reis, Erdnüssen, Sojabohnen, Gurken, Wassermelonen, Melonen, Tomaten, Auberginen, Paprika, Bohnen, Kartoffeln, Äpfeln, Weintrauben, Birnen und anderen Nutzpflanzen eingesetzt werden.
5. Präventions- und Kontrollziele
Es wird hauptsächlich zur Bekämpfung von Dutzenden von Schädlingen eingesetzt, wie z. B. Blattläusen, Reiszikaden, Weißen Fliegen, Tabakweißen Fliegen, Thripsen, Stinkwanzen, Grünen Wanzen, Zikaden, Minierfliegen, Flohkäfern, Schmierläusen, Schildläusen, Amerikanischen Minierfliegen, Minierfliegen, Pfirsichbohrern, Reisbohrern, Kohlmotten und Kohlweißlingen, und weist eine hohe Wirksamkeit gegen Flöhe, Kakerlaken, Termiten, Fliegen, Mücken und andere gesundheitsschädliche Insekten auf.
Veröffentlichungsdatum: 19. Februar 2024

