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Vorbeugung und Behandlung von Grauschimmel an Tomaten

Grauschimmel an Tomaten tritt hauptsächlich während der Blüte- und Fruchtphase auf und kann Blüten, Früchte, Blätter und Stängel schädigen. Die Blütezeit ist der Höhepunkt des Befalls. Die Krankheit kann vom Beginn der Blüte bis zum Fruchtansatz auftreten. In Jahren mit niedrigen Temperaturen und anhaltendem Regen ist der Schaden besonders schwerwiegend.

Grauschimmel an Tomaten tritt früh auf, hält lange an und schädigt hauptsächlich die Früchte, wodurch große Verluste entstehen.

1Symptome

Stängel, Blätter, Blüten und Früchte können schädlich sein, der Hauptschaden betrifft jedoch in der Regel die Früchte; die sogenannte Grünfruchtkrankheit ist schwerwiegender.

Grauschimmel an Tomaten

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Die Blattkrankheit beginnt in der Regel an der Blattspitze und breitet sich entlang der Blattadern in einer „V“-Form nach innen aus.

Zuerst sieht es aus wie gegossen, und nach der Entwicklung ist es gelblich-braun mit unregelmäßigen Rändern und abwechselnd dunklen und hellen Radmarkierungen.

Die Grenze zwischen erkranktem und gesundem Gewebe ist deutlich erkennbar, und es bildet sich eine geringe Menge grauer und weißer Schimmel auf der Oberfläche.

Bei einer Infektion des Stängels beginnt diese mit einem kleinen, wässrigen Fleck, der sich dann zu einer länglichen oder unregelmäßigen, hellbraunen Stelle ausbreitet. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich auf der Oberfläche des Flecks ein grauer Schimmelbelag, und in schweren Fällen sterben der Stängel und die Blätter oberhalb des befallenen Bereichs ab.

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Bei dieser Fruchtkrankheit werden zunächst die verbliebenen Narben oder Blütenblätter infiziert, die Infektion breitet sich dann auf die Frucht oder den Stiel aus, was zu einer grauen Schale und einer dicken, grauen Schimmelschicht führt, ähnlich wie bei Wasserfäule.

 

Kontrollmethode

 

Landwirtschaftliche Kontrolle

  • Ökologische Kontrolle

 

An sonnigen Tagen ist eine rechtzeitige Belüftung am Morgen wichtig, insbesondere im Solargewächshaus mit Wasserbewässerung. Am zweiten oder dritten Tag nach der Bewässerung sollte die Lüftungsdüse morgens nach dem Öffnen des Vorhangs für 15 Minuten geöffnet und anschließend wieder geschlossen werden. Sobald die Temperatur im Solargewächshaus 30 °C erreicht, kann die Lüftungsdüse langsam wieder geöffnet werden. Temperaturen über 31 °C können die Keimungsrate von Sporen verringern und das Auftreten von Krankheiten reduzieren. Tagsüber sollte die Temperatur im Solargewächshaus zwischen 20 und 25 °C liegen. Wenn die Temperatur am Nachmittag auf 20 °C sinkt, wird die Lüftungsdüse geschlossen. Die Nachttemperatur sollte zwischen 15 und 17 °C liegen. An bewölkten Tagen sollte je nach Klima und Anbaubedingungen für ausreichende Belüftung gesorgt werden, um die Luftfeuchtigkeit zu senken.

  • Anbau zur Krankheitsbekämpfung

Fördern Sie den Anbau von klein- und hochmaschigen Mulchfolien, setzen Sie Tropfbewässerung ein, reduzieren Sie die Luftfeuchtigkeit und beugen Sie Krankheiten vor. Bewässern Sie an sonnigen Tagen morgens, um Staunässe zu vermeiden. Zu Beginn einer Krankheit mäßig gießen. Achten Sie nach dem Gießen auf Zugluft und Feuchtigkeitsregulierung. Entfernen Sie nach der Krankheit befallene Früchte und Blätter umgehend und entsorgen Sie diese fachgerecht, um die Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Nach der Fruchternte und vor dem Pflanzen der Setzlinge werden Krankheitsreste entfernt, um das Feld zu reinigen und das Risiko einer Bakterieninfektion zu minimieren.

 

  • Physische Kontrolle

Die Nutzung der hohen Temperaturen im Sommer und Herbst, das Schließen des Solargewächshauses für mehr als eine Woche, die Nutzung des Sonnenlichts, um die Temperatur im Gewächshaus auf über 70 °C zu erhöhen, Desinfektion bei hohen Temperaturen.

 

Chemische Kontrolle

Entsprechend den Eigenschaften des Grauschimmels an Tomaten ist die Auswahl geeigneter Mittel zur wissenschaftlichen Bekämpfung erforderlich. Beim Eintauchen der Tomatenpflanzen in die vorbereitete Tauchlösung werden 50 % Saprophyticus-Netzmittel oder 50 % Doxycarb-Netzmittel beigemischt, um bakterielle Infektionen zu verhindern. Vor dem Pflanzen sollten die Tomatenpflanzen gründlich mit einer 500-fachen Verdünnung von 50 % Carbendazim-Netzmittel oder 50 % Suacrine-Netzmittel besprüht werden, um die Anzahl pathogener Bakterien zu reduzieren. Zu Beginn der Krankheit werden zur Vorbeugung und Bekämpfung alle 7 bis 10 Tage 2 bis 3 Mal hintereinander Spritzlösungen mit 50 % Suk-Netzmittel (2000-fache Verdünnung), 50 % Carbendazam-Netzmittel (500-fache Verdünnung) oder 50 % Puhain-Netzmittel (1500-fache Verdünnung) verwendet. Alternativ kann man 45%iges Chlorothalonil-Rauchmittel oder 10%iges Sukline-Rauchmittel verwenden, jeweils 250 Gramm pro Mu Gewächshausfläche. Das Gewächshaus sollte nach 7 bis 8 Uhr abends geschlossen werden, um die Rauchentwicklung zu reduzieren. Bei starkem Befall werden die befallenen Blätter, Früchte und Stängel entfernt und die oben genannten Mittel und Methoden abwechselnd 2 bis 3 Mal zur Vorbeugung und Behandlung angewendet.


Veröffentlichungsdatum: 06.07.2023